Figuren, Spins und Tricks

Beim Pole Dance gibt es eine Vielzahl an Tricks, die man an der Stange ausführen kann. Von diesen Tricks gibt es natürlich auch eine Menge von Variationen, die jedes Studio oder jeder Trainer anders betitelt. Deshalb ist es nur schwer möglich, eine einheitliche Liste an Tricks und Figuren zu erstellen.

 

Grundsätzlich kann man Figuren an der Stange grob unterteilen:

  • Spins
    Das sind die Tricks, bei denen sich die Tänzer mit Schwung um die Stange drehen. Spins sind vor allem bei einer flüssigen Choreographie gerne gesehen, da sich viele Tricks damit besser verbinden lassen.
  • Drops
    Drops sind die Tricks, bei denen sich die Sportler oben von der Stange bis kurz vor dem Boden nach unten fallen lassen. Um mit Drops zu beginnen, sollte man kein Anfänger mehr sein und keine Angst vor dem Fall haben. Drops können gefährlich werden, wenn man keine Crash Matte unterlegt und zu spät vor dem Boden bremst. Außerdem sind sie anfangs sehr schmerzhaft, da enorme Reibung und Druckkraft auf die Haut angewandt wird.
  • Climbs
    Climb bedeutet Klettern. Das sollte von jedem Pole Dancer von Anfang an geübt werden, weil es für fast jeden Trick gebraucht wird. Wie bei jedem Trick, gibt es auch bei Climbs viele verschiedene Arten.
  • Inverts
    Inverted bedeutet umgedreht, das heißt, dass die Sportler an der Stange über Kopf hängen. Die inverted Tricks sind für viele Anfänger eine Herausforderung, doch man gewöhnt sich sehr schnell daran.
  • Floorwork
    So werden alle Tricks und tänzerische Bewegungen genannt, die am Boden an der Stange oder neben der Stange stattfinden. Floorwork besteht meist aus Drehungen, Bewegungen am Boden und Spagat.
  • Doubles
    Wie der Name schon sagt, befinden sich bei Doubles immer zwei Tänzer oder Tänzerinnen an der Stange. Mit zwei Personen kann man wieder andere Tricks ausführen oder mehrere Tricks verbinden. Auch bei Wettbewerben gibt es eine Double Kategorie.
  • Transitions
    Transitions bedeutet Übergänge zwischen mehreren verschiedenen Tricks und Spins. Um Pole Dance möglichst schön aussehen zu lassen, sollte man versuchen, die Übergänge flüssig auszuführen.

Liste der Pole Dance Tricks nach Schwierigkeit unterteilt

Das folgende Pole Dance Lexikon ist alphabetisch sortiert. Die Tricks in den Schwierigkeitsstufen können je nach Empfinden individuell auch anders eingeordnet werden.

 

Tipp:

Name des Tricks als Hashtag bei Instagram eingeben und es erscheint eine Auswahl an Trick Variationen als Beispiel zum Trainieren.

Instagram hat zu jedem Trick viele schöne Bilder und Videos zur Ausführung.

 

Beispiel: #pdbondagesplit oder #pdseraph

Das pd nach dem # steht für Poledance.

Beginner - Anfänger:

  • Angel Spin
  • Back Hook
  • Basic Invert
  • Chair
  • Chopper
  • Climb
  • Cradle Spin
  • Diamant
  • Drama Queen
  • Elbowstand
  • Fireman
  • Flying Angel
  • Floorspin
  • Frog
  • Front Hook
  • Hangback 
  • Kopfstand
  • Low Lift Spin
  • Peter Pan
  • Schere
  • Sit
  • Skater
  • Sleeper (Seat relaxed)
  • Sunwheel
  • Superman reverse

Intermediate - Mittelstufe:

  • Aysha
  • Aerial Invert
  • Apprentice
  • Back Support
  • Bird
  • Boomerang Hold
  • Bow & Arrow
  • Butterfly
  • Butterfly Handstand
  • Bumslide
  • Caterpillar
  • Chairpike Spin
  • Cupid Starter
  • Daphne
  • Embrace
  • Extended Butterfly
  • Flatline Scorpio
  • Flower Spin
  • Flying Peter Pan
  • Handstand an der Pole
  • Hangman
  • Hiphold
  • Icedancer
  • Inside Leghang (Scorpio)
  • Inverted D
  • Jasmine (Brezel, Shooting Star)
  • Jeanie (Genie)
  • Korkenzieher
  • Martini Girl
  • Matrix
  • Outside Leghang (Gemini)
  • Pencil
  • Reverse Aysha
  • Shoulderdismount
  • Side V
  • Superman
  • Swoosh
  • Teddy
  • Titanic
  • Waterfall
  • Yogini

Advanced - Fortgeschritten:

  • Air Walk
  • Arabesque
  • Ayesha Cup Grip
  • Ayesha Split Grip
  • Allegra
  • Back Support Split
  • Banana Split
  • Bendyfilly
  • Brass Bridge
  • Brass Monkey
  • Bridge
  • Broken Doll
  • Bui Bui Bend
  • Cross Ankle Release
  • Cupid
  • Dakini
  • Dove
  • Elbow Grip Aysha
  • Elf
  • Eros
  • Fish
  • Flowerbud
  • Front Split
  • Gargoyle
  • Handspring
  • Iguana
  • Jade
  • Jamilla
  • Janeiro
  • Lux
  • Machinegun
  • Marley
  • Meathook
  • Princess
  • Reiko Split
  • Rocket Man
  • Russian Layback
  • Scutoid
  • Seahorse
  • Seraph
  • Shouldermount (Cup Grip & Twisted Grip)
  • Shouldermount Split
  • Side Superman (Butt hold Superman)
  • Skydancer
  • Spider
  • Suspension Walk
  • Swoosh
  • Tear
  • Toothbrush
  • Vortexspin
  • Wattless
  • Western Flag

Extreme - Profi:

  • Allegra Box
  • Arm only Climb
  • Balls of Steel
  • Batman
  • Bondage Split
  • Capezio (Ballerina)
  • Chokerjade
  • Chokersplit
  • Chopstick
  • Circle
  • Closed Scorpio
  • Cocoon
  • Dangerous Bird
  • Dangerous Bridge
  • Deadlift
  • Dragontail
  • Eagle (Music Box)
  • Einstein Split
  • Elbow Grip Flag
  • Extended Embrace
  • Extended Pencil
  • Fullbindsplit
  • Hip Hold Split Elbow Grip
  • Iron X (Flag)
  • Inverted Eagle
  • Keem
  • Marion Amber
  • Max Split
  • Rainbow Marchenko
  • Rinaldisplit
  • Rubber Aysha
  • Russian Split
  • Sambahold
  • Snap Dragon
  • Sneeky V
  • Sovasplit
  • Spatchcock
  • Superpain
  • Table Top
  • Tulip Spin
  • U Bend

Griff techniken

Beim Poledance gibt es verschiedene Griffe, mit denen man die Figuren halten kann. Es wird unterschieden zwischen:
  • True Grip / Basic Grip / Split Grip
Dieser Griff hat drei verschiedene Namen. Er ist der absolute Basis Griff und sollte von Anfang an geübt werden. Besonders gut kann man ihn in der Straddle Pose üben, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass das untere Handgelenk nicht abknickt. 
  • Cup Grip
Der Cup Grip erfordert mehr Muskelkraft als die anderen Griffe. Bei diesem Griff müssen alle Finger, insbesondere der Daumen auf derselben Seite sein. Er wird besonders gerne beim Shouldermount angewandt, kann aber nur verwendet werden, wenn man sich mit seinem Körpergewicht hinein hängen kann. Für die Schulter ist dieser Griff um einiges angenehmer als der Twisted Grip. 
  • Twisted Grip
Der Twisted Grip sollte nur von erfahrenen Sportlern verwendet werden, die genug Muskeln in der Schulter haben, da es sonst zu schweren Verletzungen kommen kann. 
Die Schulter wird hier sehr belastet und verdreht. Der Twisted Grip wird besonders gerne in der Aysha verwendet. 

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Hier fehlen noch Figuren, oder ihr habt andere Namen für vorhandene Tricks? Füllt das Formular aus und sendet mit eure Tricks und Spins.

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